Angkor: Kambodschas Erbe im Museum Rietberg

Von der Tempelanlage Angkor Wat haben wohl die Meisten schon gehört. Was ich nicht wusste: Angkor war eine Stadt, die grösste der Welt zu ihrer Zeit, mit über 800 000 EinwohnerInnen, hervorragenden Infrastrukturen, gigantischen Bewässerungsanlagen und Tempelbezirken gleich im Dutzend. Zahlreiche grossformatige Farbfotografien, Pläne, Filmausschnitte und eine 3D-Animation vermitteln den BesucherInnen des Rietbergmuseums auf eindrückliche Weise, was für überwältigende kulturelle Leistungen die Khmer zwischen 700 und 1500 nach Christus vollbracht haben.

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Hauptteil der Ausstellung sind aber die über hundert kunstvoll gearbeiteten, mehrheitlich sakralen Figuren aus Bronze, Stein oder Holz, die einen tiefen Eindruck von der Meisterschaft, der Eleganz und der Spiritualität des Kunstschaffens der Khmer vermitteln.

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Später, beim festlichen Dinner im Muraltengut, ein weiteres Highlight des Abends. Nein, ich meine nicht das hervorragende Essen von Kaisers Reblaube und auch nicht die Ansprache unseres Stadtpräsidenten auf Englisch, sondern die Ôusserungen des kambodschanischen Ministers für Tourismus, der gewissermassen als Kämpfer an der Front und mit der Beharrlichkeit des alten Cato fast jeden Satz mit der Aufforderung “come to Cambodia” beendet. Vielleicht werde ich dem bei Gelegenheit Folge leisten.

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